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III. REZEPTIONEN "L´historien n´est pas celui qui sait, il est celui qui cherche." Lucien Febvre Einige - in anderen Ebenen bereits behandelte - Themenkomplexe werden herausgegriffen und in Form von rezeptionsgeschichtlichen Aufrissen durch die Jahrhunderte verfolgt. Diese Ebene ermöglicht den BenutzerInnen, verschiedene Interpretationen vermeintlich sicherer historischer "Fakten", "Tatsachen" und "Ereignisse" in ihrer "Zeitgebundenheit" und historischen "Gemachtheit" kennen zu lernen. Als Navigationstool fungiert hierbei eine Zeitleiste, die bis in die Gegenwart reicht. Schwierigkeiten und Möglichkeiten der (Re-) Konstruktion von Geschichte, ihre Standortgebundenheit und die Gefahren ihrer Instrumentalisierung werden hierbei deutlich. Dabei kommt gleichzeitig zum Vorschein, dass die (Geschichts-) Wissenschaft weder statisch noch "Pächterin der Wahrheit", sondern vielmehr ständig in Bewegung und auf der Suche ist: auf der Suche nach neuen Methoden, Interpretationen und Zugängen zur Vergangenheit sowie nach neuen Wegen einer adäquaten Vermittlung von Forschung. Neben einer "wissenschaftlichen" Historiographie wird natürlich auch die von ihr niemals (strikt) zu trennende "lebensweltliche" Rezeption und "Aneignung" von Vergangenheit in Literatur, Bildender Kunst, Musik und Film thematisiert. |